Dank



Foto: Golnar Mehboubi Nejati


Die Ausstellung und die Publikation ›Friedrichs Montezuma‹. Macht und Sinne in der preußischen Hofoper‹ sind der Beitrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz zur Würdigung des 300. Geburtstags Friedrichs II. Dass eine Oper zum Gegenstand einer Ausstellung gemacht wird, ist ungewöhnlich genug, und eine Herausforderung gleich in mehrfacher Hinsicht. Dass sie mit ansehnlichem Erfolg bewältigt wurde, versteht sich gewiss nicht von selbst.
Herzlicher Dank gebührt an erster Stelle der Kuratorin der Ausstellung, Ruth Müller-Lindenberg, für das originelle, von (ideen)reicher Sachkenntnis getragene Ausstellungskonzept. Der Auswahl der Exponate gingen umfängliche Recherchen in Bibliotheken, Museen und Archiven – allen voran: im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz – voraus, wobei auch bisher unbekannte Quellen eruiert, ausgewertet und sowohl in die Ausstellung als auch in die vorliegende Publikation einbezogen werden konnten. Aus ihrer so noch erweiterten Sachkompetenz heraus hat Frau Müller-Lindenberg dann auch das die Ausstellung beschließende musiktheaterwissenschaftliche Symposion ›Montezuma von Friedrich II. und Carl Heinrich Graun: Perspektiven der Forschung zur Hofoper im 18. Jahrhundert‹ (21. – 22. Juni 2012) konzipiert und das Buch zur Ausstellung verfasst – ein ganzer Reigen von Montezuma-Teilprojekten, für deren Entwicklung und Gestaltung ihr ebenso respektvoll wie herzlich gedankt sei.
Ergänzt wurde die Ausstellungsarbeit durch Claudia Terne, die für den Bereich ›Hofoper‹, und Vicente Bernaschina, der für den Bereich ›Conquista‹ verantwortlich zeichnete; beiden ist die wohldurchdachte Auswahl beeindruckender Exponate samt erläuternder Textbeiträge zu danken.
Der Großteil der Exponate stammt aus Berlin, aus den Häusern der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Die Zusammenarbeit mit zwei Einrichtungen gestaltete sich besonders intensiv und erfreulich: Das Ibero-Amerikanische Institut und das Geheime Staatsarchiv lieferten über die Bereitstellung von Leihgaben hinaus wertvolle Beiträge; herzlich gedankt sei dafür Barbara Göbel und Jürgen Kloosterhuis. Aber auch andernorts in der Stiftung begegnete man dem Montezuma-Projekt mit engagiertem Entgegenkommen, in den Abteilungen der Staatsbibliothek ebenso wie in den Staatlichen Museen, im Kupferstichkabinett, in der Kunstbibliothek und im Ethnologischen Museum; und der Austausch über die Leihwünsche wurde zu einem Lehrstück für die Vielfalt an einschlägiger Fachkompetenz in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Herzlich gedankt sei allen Institutionen, die die Ausstellung mit Leihgaben von weiter her bereichert haben: dem Deutschen Theatermuseum München, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden–Rüstkammer, den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, dem Kloster Stift zum Heiligengrabe, der Initiative TheaterMuseum Berlin, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Für den überzeugenden Wurf der Ausstellungsarchitektur danke ich Wolfgang Stärke vom Ausstellungskontor TELARI, für die Ausstellungsgraphik Golnar Mehboubi Nejati, für die papierkonservatorische Betreuung Ingeborg Fries.
Vielen helfenden Händen des Hauses ist zu danken: für die restauratorische Betreuung und den Ausstellungsaufbau Tom Lerch, Heidi von Rüden, Sabine Hoffmann und Thomas Schiegnitz, für die Betreuung der Buchexponate des SIM Carsten Schmidt, für Unterstützung bei der Bildrecherche Bernd Wittenbrink; für Recherche und Logistik Elisabeth Heil sowie Ulrike Eberle, die ihre Forschungen als Stipendiatin am SIM auf das Montezuma-Projekt hin ausrichtete; für die Redaktion der Audio-Guide-Texte Gabriele Groll; für Graphik sowie Satz und Layout des Katalogs Anne-Katrin Breitenborn, für Öffentlichkeitsarbeit Bettina Rippert und Diana von Römer, die im Bereich des IAI aufmerksam für das gemeinsame Projekt warb, für administrative Unterstützung Katharina Binner und Anne Schlüter; für Medientechnik Timour Klouche, Karl Czerulla und Reimuth Wegener; für die haustechnische Betreuung Marco Kaeding, Karl Peter Granzow und Bernd Krämer.
Zu guter Letzt möchte ich nochmals Elisabeth Heil meinen herzlichen Dank sagen. Sie war in allen Belangen der Durchführung des Projekts ohne Unterlass für ›Friedrichs Montezuma‹ tätig, in eigenverantwortlicher Initiative, in zahllosen Aktivitäten. Wie die Ausstellung ohne sie hätte verwirklicht werden können, vermag ich mir nicht vorzustellen.


Berlin, im Mai 2012
Thomas Ertelt

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