Das Werk Montezuma

Exponat-Nr. 63: Carl Heinrich Graun: »Montezuma« (Partiturabschrift aus der Amalienbibliothek)

handschriftliche Partitur aus der Amalienbibliothek
© Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz
Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv

Am. B. 209 | Teil III, S. 76 f.


Die Partitur stammt aus der Bibliothek von Friedrichs II. jüngerer Schwester Prinzessin Anna Amalia (1723–1787), die nicht nur Klavier und Orgel spielte, sondern auch Kompositionsunterricht bei Johann Philipp Kirnberger nahm. Anna Amalia hinterließ eine Musikaliensammlung von etwa 600 Bänden, die später als »Amalien-Bibliothek « bekannt wurde. Darin befanden sich Partituren aller Opern, die Carl Heinrich Graun für Berlin komponiert hatte. Da die Sammlung auch zahlreiche Abschriften von Werken Johann Adolf Hasses enthält, lässt sich aus ihr recht genau das ästhetische Profil der Hofoper während Friedrichs II. Regierungszeit rekonstruieren.
(Ruth Müller-Lindenberg)


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Carl Heinrich Graun: Montezuma (Partiturabschrift aus der Amalienbibliothek)

Literatur
Henzel, Christoph: Graun-Werkverzeichnis (GraunWV). Verzeichnis der Werke der Brüder Johann Gottlieb und Carl Heinrich Graun , 2 Bd., Beeskow: ortus musikverlag, 2006 (Ortus-Studien 1).

Henzel, Christoph: Berliner Klassik. Studien zur Graunüberlieferung im 18. Jahrhundert . Beeskow: ortus musikverlag, 2009 (Ortus-Studien 6).

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