Das Werk Montezuma

Exponat-Nr. 82: Anton Bachmann: »Violoncello« (Berlin, 1773)

© bpk | Musikinstrumenten-Museum SIMPK
bpk: 00017811 | MIM-Kat.-Nr. 5161
Fotografin: Antonia Weiße


Boden und Zargen aus Ahorn, Decke aus Fichte.
Anton Bachmann, von dem das ausgestellte Violoncello gebaut wurde, war seit 1765 Königlicher Hofmusikus in Berlin. Daneben wirkte er auch als Instrumentenmacher und war Inhaber des Diploms »Königlich Preußischer Kammer-Instrumentenmacher«. Aus seiner Werkstatt besitzt das Musikinstrumenten-Museum drei Violinen, eine Viola und zwei Violoncelli. Die Bauart und der Stil dieser Instrumente sind typisch für den Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert. Gerade die Celli Bachmanns zeichnen sich als Continuoinstrumente im Zusammenspiel mit Cembalo oder Theorbe durch einen klaren, schlanken Ton in der tiefen und mittleren Lage aus. Die Lage des Halses und die Besaitung des ausgestellten Violoncellos entsprechen den Traditionen im 18. Jahrhundert.
(Conny Restle)

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